Zentangle® - TextTour - edles Porzellan - NeuroGraphik®

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                                   meine große Spielwiese ...


wenn es sich wieder normal anfühlt

20230331Wenn es sich wieder normal anfühlt, keine Druck und komisches Gefühl mehr da ist, die Gedanken nicht mehr dauernd zurückschweifen zu negativen Momenten und es egal ist, welche Muster ich nutze und was dabei herauskommt,

dann geht das Herz auf und und der Stift wird zum Fühler der Seele. Wie bei dieser von Marion Kreuzweg eingefärbten Kachel, die schon seit Jahren auf ihren Moment gewartet hat. Bisher war ich immer zu traurig, sie zur Hand zu nehmen. Hier spielen sehr alte Muster von YuRu Chen und Elaine Benfatto fangen mit ein bisschen ZenWinding.

Am 4. Januar war ich dabei die Veröffentlichung diverser Muster in der Musterquelle zu planen. Nun möchte ich mich outen, ich bin kein großer Fan von Herz-Mustern, aber als ich das erste mal das Muster Heart i. Am von Susie Ngamsuwan gesehen habe, war ich schockverliebt. So saß ich vor dem PC und neben mir lag eine meiner geliebten Farbkarten und ein blauer Fineliner und der Rest ist schnelle Kunst. ;-)
20240104

Die Zusammenarbeit mit Gildo, die Gespräche über Zentangle, die Entwicklung, unsere Motivation und das gnädig sein wollen mit anderen und uns selbst und den Strömungen, die uns sehr sichtbar sind, geben mir sehr viel. Annette fehlt mir so sehr, ich vermisse sie fast täglich und denke jedes mal lächelnd an sie, wenn ich mich an der Musterquelle "zu schaffen" mache und hoffe, dass es ihr gut geht und sie glücklich ist. 

Irgendwie wurde im Januar ein Damm gebrochen und das ist wunderbar.

 von erinnerungen

von erinnerungen
Der 17. Januar wird seit 2019 immer ein besonderer Tag in meinem Leben sein, denn es ist der Tag, an dem sich mein Vater vom Diesseits verabschiedet hat. Unser Verhältnis war immer speziell und im Nachgang beurteilt, genau darum besonders und besonders bereichernd. Was würde ich ihm wohl jetzt noch alles sagen - wohl nicht viel, außer, dass ich ihn liebe. Das waren nach einem Streit die letzten Worte, die ich ihm mit auf den Weg gegeben habe. Mit mir reden war nie eine seiner herausragenden Stärken, allerdings gab es Momente, in denen ich sehr genau fühlte, wie sehr er mich liebte und dass er stolz auf mich war. Das erkannte ich aber erst ab einem gewissen Alter.

So habe ich auch dieses Jahr zum Stift gegriffen, in meinem Buch und einfach eine Lebens-Linie gezeichnet und dann den Stift laufen lassen. Das war sehr schön und auch das Ergebnis gefällt mir.

Linien und Auren und Versionen von Fluffy und Pfunds.

Dann war ich wieder mal in meinen Musteruvos aufräumen - als erstes Früh lau lei kam dabei heraus. Was für ein Name - mir fiel nichts besseres ein. Ich sah die Inspiration für dieses Muster 2019 bei einem Frühstück mit Toms Tochter, Laura, in Leipzig am Haus gegenüber des Kaffees in dem wir saßen. Ich hatte damals schon in einem von Annettes Zendala Moments oben mit Prabo, Drebuco und Pfunds benutzt.

Auch auf dem Renaissance-Zendala mit Cubine, Specubine und einem flapsigen Rundel macht es sich ganz gut, finde ich.

step fruelaulei ela rieger


fresko

haus


Drei Jahre später huschte mir Negla unter den Stift. Auch Negla kommt aus den neuen Bundesländern. Wir waren vor zwei Jahren in Dresden und dort reichte mir ein sehr geschätzter Bekannter eine Postkarte, auf der ähnliche Strukturen zu sehen waren. In Verbindung mit unseren Urlaubsfotos aus der Karibik und Toms Bemerkung, dass das aussähe wie ALGEN (rückwärts gelesen NEGLA) wollte das Muster endlich dekonstruiert werden. Die ersten Entwürfe am Kaffeetisch in Dresden waren mir dabei eine große Hilfe. Es ist ein so anschmiegsames und fließendes Muster - ich liebe es.

ostep negla ela riegernegladraft
In einer Musterquelle-Besprechung mit Gildo sind wir über das Thema "unsere eigenen Muster" gestolpert. Es ist verblüffend, wie einig wir uns waren, unser Licht gleich hinter das Licht aller anderen zu stellen. Wir überlegten beide, ob wir unsere eigenen Muster nicht in die Musterquelle schummeln könnten, ohne dass sie in frisch eingepflegt erscheinen würden, damit wir keinem anderen Designer den Platz wegnehmen, weil doch schon viele Muster sozusagen in der Schlage stehen. Jepp - darüber habe ich nachgedacht und auch darüber, wann ich das letzte mal explizit mit meinen eigenen Muster beschäftigt habe. Es war lange her und das ging gar nicht. ;-)
Es hat Laune gemacht, neue und alte Muster gemeinsam zu zeichnen und für jedes einzelne die Gedankenflusen der Entstehung und das Lächeln im Kopf zu haben. 

Here we are:

Hafal, Frülaulei, Flifrerz, Eigrene, Loev, Hollibraid, Fluffy, Lannips, Dreppal  - was für ein Reigen.
Diese und viele weitere Muster von mir findet ihr hier:

20240212
Und dann war mir in den letzen Tagen nach Farbe. Ich kann mich noch gut an den Kurs erinnern, als 
Stefanie van Leeuwen in Cookham (England) - ich glaube es war 2015 - mir beigebracht hat, wie man einfach ZenGems zeichnet. Da mir die Stifte fehlten, lieh sie mir  drei von ihren eigenen kostbaren Luminance von Caran d'Ache. Es hat eine Weile gedauert, dann habe ich sie mir selbst auch gekauft und diesen Kauf nie bereut. Merkt man, oder? ;-)

Übrigens ein Kurs, den ich sehr genossen habe und mit meinen Tischnachbarn hatte ich damals so viel Spaß.
20240211Wieder holt mich die Erinnerung ein an eine wilde aber auch schöne Zeit mit Marion. Es liegt noch so viel Inspiration und Papier aus ihrer Hand hier, das in kleine Kunstwerke verwandelt werden will. Das werde ich jetzt auch Blatt für Blatt tun. Hier spielen W2, Printemps und Pfunds ein buntes Spiel.
240105
 

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