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Eine Hommage an das besondere Erbe meiner Mama - edles Porzellan

Meine Mama hat sich Ende April von dieser Welt verabschiedet und ist weitergezogen in freundliche Gefilde.
Mama ETR

Mama ETR

Momentan bin ich dabei, ihr besonderes, materielles Vermächtnis zu sortieren, zu pflegen und wertzuschätzen. Natürlich geht damit einher, dass ich mich auch mit dem immateriellen Erbe, das sie mir über ihr Leben hinaus geschenkt hat, beschäftige. 

Von ihr habe ich wohl meine Splien für Fasern, denn auch sie war immer kreativ in Wolle unterwegs. Die letzen Jahre zeichnete sie auch sehr viel. Das sei aber an anderer Stelle nächer betrachtet.

Hier an dieser Stelle möchte ich in erster Linie dankbar sein und das auch zeigen, für den Blick in ihre Wunderwelt des Porzellans und all die edlen Schätze, die sie über ihr Erwachsenen-Leben hinweg, mit liebevoller Hingabe und Begeisterung gesammelt und jetzt mir vererbt hat. Ja es ist eine Sammlung, wie mir die letzten Wochen klar wurde und diese Sammlung möchte ich jetzt öffnen, zur Freude vieler, die auch dem Virus Porzellan verfallen sind.

In meiner Erinnerung, trinke ich schon als kleines Mädchen, aus Tettauer Porzellantassen. Das kommt nicht von irgendwo. Mein Vater kam aus der oberfränkischen Gemeinde Langenau, Kreis Tettau und hat in jungen Jahren in der Königlich privilegierten Prozellanfabrik Tettau - die leider Ende 2019 ihr Tore schloss - gelernt und gearbeitet. (Der Link führt zur wunderbaren Seite "Kannenweise", in der liebevoll und ausführlich Informationen zu dieser Fabrik zusammengetragen wurden.)

Seine Leidenschaft für das weiße Gold ist wohl direkt auf meine Mutter übergesprungen und hat dort starke Triebe herausgebildet, obwohl ihrer beider Lebensmittelpunkt schon kurz nach dem Kennenlernen im schönen Vilshofen war.

Oft durfte ich mit in den Fabrikverkauf nach Tettau, wenn wir in Oberfranken "auf Besuch" waren. Es waren schöne, anstrengende, lustige, ernste, traurige aber sehr einprägsame Momente, die ich in Oberfranken erleben durfte. Steter Begleiter war das Tettauer Porzellan und Glas aus der Alexanderhütte.

Momentan stehe ich vor einem großen, etwas überfüllten Schrank, voller Erinnerungen, edler Erinnerungen. Es wird wohl nicht der einzige bleiben.

Hier in dieser kuscheligen Ecke meiner Seite werde ich "Scherbe" für "Scherbe" und Erinnerungs-Fragmente  vorstellen, an die ich mich noch erinnern kann und voller Freude zeigen, wenn alte Serien noch Familienzuwachs von meiner Hand bekommen. Der Virus ist nämlich auch auf mich übergesprungen.

Viel Spaß dabei, dem gewogenen Leser und Porzellanliebhaber.





 

 

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